Montag, 6. Mai 2013

Alsberg, Der Beweisantrag im Strafprozess 6.A. 2013

Max Alsberg Der Beweisantrag im Strafprozess, 6. Auflage 2013 738 Seite(n), gebunden, inkl. jBook, 119 € Carl Heymanns Verlag ISBN 978-3-452-27430-4
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Alsberg Beweisantrag im Strafprozess
»Die lebendige Kraft und die Wirkung dieses Buches kann gar nicht überschätzt werden. Es ist heute noch unentbehrlich, und es ist heute noch so aktuell wie bei seinem Erscheinen (…)« Werner Sarstedt, Max Alsberg, ein Strafverteidiger, Festvortrag vor der 1. Deutschen Strafverteidiger-Tagung am 13.10.1977 in Bonn, AnwBl. 1978, S. 7 ff. Das Beweisrecht gehört zu den wichtigsten Rechtsgebieten im Strafverfahren und entscheidet insbesondere bei Indizienprozessen über das Prozessergebnis, über Freispruch oder Freiheitsstrafe. Eines der einstmals bedeutendsten Bücher zum Beweisrecht erschien noch in der Weimarer Republik im Jahr 1930 im Carl Heymanns-Verlag, verfasst von Max Alsberg, einem der damals bedeutendsten Strafverteidiger, der noch heute Vorbild vieler im Strafrecht tätiger Rechtsanwälte ist. An diese Tradition anknüpfend erläutern die renommierten Autoren den Beweisantrag im Strafprozess unter Berücksichtigung der neusten Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur. Begründet von Max Alsberg, fortgeführt von Karl-Heinz Nüse und Karlheinz Meyer In der Neuauflage bearbeitet von: Dr. Jens Dallmeyer, Staatsanwalt in Frankfurt am Main und Privatdozent an der dortigen Goethe-Universität, zuvor Fachanwalt für Strafrecht. Dr. Georg-Friedrich Güntge, Oberstaatsanwalt bei dem Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht, Schleswig und (Honorar-) Professor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, war einst wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Winfried Hassemer, Vizepräsident am Bundesverfassungsgericht a.D., einem Spezialisten auf dem Gebiet des Beweisrechts. Dr. Michael Tsambikakis, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Friedrich Graf von Westphalen & Partner, Köln, Lehrbeauftragter der Universität Passau und der Bucerius Law School, Hamburg.

Satzger Kommentar zum Strafgesetzbuch 2.A. 2013

Etwa im Dezember 2013 soll erscheinen: Helmut Satzger / Wilhelm Schluckebier / Gunter Widmaier (Hrsg.) StGB - Strafgesetzbuch Kommentar. 2. Auflage 2012, ca. 2600 Seite(n), gebunden, 128 € Carl Heymanns Verlag, ISBN 978-3-452-27613-1
Übersichtlichkeit, Praxisorientierung und inhaltliche Tiefe – das sind auch die Markenzeichen der Neuauflage des erfolgreichen Kommentars zum Strafgesetzbuch. Mit seiner konsequent an den Bedürfnissen der Praxis ausgerichteten, detaillierten Darstellung der Rechtsprechung zum StGB gehört dieses Werk für jeden Strafrechtler zum unverzichtbaren Handwerkszeug. Wer diesen Kommentar nutzt, profitiert neben einer durch und durch praxisgerechten Kommentierung des Strafgesetzbuchs zusätzlich von der Tatsache, dass das Werk durchgängig die Bezüge des materiellen Rechts zum Strafverfahrensrecht herstellt. Für die praktische Arbeit ist das von unschätzbarem Vorteil. Das gilt vor allem dann, wenn – wie so oft – unter Zeitdruck entschieden werden muss. Ein hochrangiges Autorenteam aus bedeutenden Strafrechtswissenschaftlern und -praktikern garantiert eine Kommentierung auf höchstem Niveau. Aus den Besprechungen der Vorauflage: »Der Anspruch der Herausgeber, insbesondere der Zielgruppe der fortgeschritten Studierenden und Referendare ein wertvolles Arbeitsmittel an die Hand zu geben, ist sicherlich erfüllt. Die Kommentierungen sind durchgängig gut strukturiert. Sie zeichnen sich durch ihren Verzicht auf überbordende Zitatenanhäufungen aus und ermöglichen dadurch einen schnellen thematischen Zugriff, ohne das die Ausführungen an inhaltlicher Tiefe verlieren. Insgesamt ein gelungener Start in einem mit konkurrierenden Produkten gut bestückten Markt. Es ist dem Projekt zu wünschen, dass es nicht nur bei einer ersten Auflage bleibt.« Richter am LG Dr. Peter M. Röhm und Richter am AG Dr. Stephan Beichel-Benedetti, beide Stuttgart, in: NJW 2010, 212 »Fazit: Es würde nicht verwundern, wenn dieser Kommentar sich nicht nur am hart umkämpften Markt behaupten, sondern sich auch zu einer Art Platzhirsch entwickeln könnte. Ein sehr gut gelungener Kommentar und hervorragendes Nachschlagewerk.« Florian Wörtz, Die Herausgeber: Professor Dr. Helmut Satzger ist Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Wilhelm Schluckebier ist Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Professor Dr. Gunter Widmaier war Rechtsanwalt und einer der angesehensten deutschen Strafverteidiger. Zudem war er Honorarprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität, München.

Samstag, 4. Mai 2013

Kindhäuser, Strafgesetzbuch. Kommentar 4.A. 2013

Kindhäuser / Neumann / Paeffgen : Strafgesetzbuch Herausgegeben von Prof. Dr. Dres. h.c. Urs Kindhäuser, Prof. Dr. Dr. h.c. Ulfrid Neumann, Prof. Dr. Hans-Ullrich Paeffgen 4. Auflage 2013, 3 Bände, 7104 S., Gebunden, ISBN 978-3-8329-6661-4 Nomos Verlag, 398,- €
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Kindhäuser StGB 4.A. 2013

Der blaue Nomos-Großkommentar zum Strafgesetzbuch ist einer der führenden Kommentare im Strafrecht. Das Markenzeichen „NK-StGB“ kommt nicht von ungefähr: Er bietet den neuesten Stand der wissenschaftlichen Diskussion sowie die umfassende Dokumentation der aktuellen Rechtsprechung. Dem Praktiker werden neue und unverzichtbare Argumentationsmuster geliefert, die Darstellung lässt Raum für die entscheidende Vertiefung in der Argumentation. Der „NK“ orientiert sich an der Strafrechtspraxis, ohne seinen hohen wissenschaftlichen Anspruch zu verlieren. Es ergibt sich eine überzeugende Mischung von Strukturwissen und Detailinformation aus der Wissenschaft für die Praxis: Klar strukturierte Darstellung der Sachprobleme auf neuestem Stand Prägnante und gut lesbare Heranführung an den aktuellen wissenschaftlichen Meinungsstand, mit direkten Hinweisen zu den entscheidenden Argumentationsmustern für die Praxis Präzise umzusetzende Ableitungen für die Prozessgestaltung, z.B. im Bereich der Strafzumessung An den Praxisbedürfnissen ausgerichtete Aufbereitung der Judikatur, mit umfassendem Nachweis auch der Rechtsprechung der unteren Instanzen mit deren teilweise unterschiedlichen Auslegungsergebnissen Die Neuauflage des „NK“ ist in sämtlichen Bereichen auf den neuesten Stand gebracht. Berücksicht sind das neue Recht der Sicherungsverwahrung, die umfassende Novellierung des Umweltstrafrechts, das Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit im Straf- und Strafprozessrecht, das Gesetz betreffend den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, die Änderungen bei den Anti-Terror-Gesetzen sowie die Neuregelung des § 237 StGB (Zwangsverheiratung). Die Beiträge zur Notwehr, zu den Brandstiftungs- wie den Verkehrsdelikten wurden nochmals aufgrund der teilweise stürmischen Entwicklung in diesen Themenbereichen vertieft. Auf der Höhe der Zeit berücksichtigt der Großkommentar bereits die Diskussionen um die strafrechtliche Beurteilung der religiös motivierten Beschneidung, die geänderte Spruchpraxis zum Waffen- und Untreuebegriff oder zur Interessenformel bei den Insolvenzdelikten.