Montag, 18. April 2011

Meier/Rössner/Trüg/Wulf, Jugendgerichtsgesetz

Meier | Rössner | Trüg | Wulf : Jugendgerichtsgesetz. Handkommentar
Herausgegeben von Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier, Prof. Dr. Dieter Rössner, RA Dr. Gerson Trüg, Prof. Dr. Rüdiger Wulf, 2011, 1032 S., Gebunden,
ISBN 978-3-8329-4946-4 Nomos Verlag 88 €
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Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet erschließt sich das Jugendstrafrecht erst aus dem Zusammenspiel zwischen materiellen und verfahrensrechtlichen Regelungen in verstreuten Gesetzen und ihrer interdisziplinären Umsetzung durch verschiedene Fachdisziplinen. Jugendgemäße Lösungen müssen dabei die zum Teil fundamentalen Unterschiede zum Erwachsenenstrafrecht beachten.
Der neue Handkommentar bringt die verschiedenen Verfahrensabläufe vom Ermittlungs- über das Hauptverfahren bis hin zum Jugendstrafvollzug in eine stringente Argumentationslinie unter Berücksichtigung aller wesentlichen, auch angrenzenden Rechtsgebiete. Ihm gelingt es damit überzeugend, die Expertisen benachbarter Fachdisziplinen einzubinden. Der Kommentar für das gesamte Jugendstrafrecht
* kommentiert neben dem JGG einschlägige Regelungen außerhalb dieses Gesetzes ebenso wie besondere jugendstrafrechtliche Instrumente (z.B. JGG-Richtlinien, SGB-VIII-Vorschriften zur Heimerziehung und Hilfen zur Erziehung, die familiengerichtlichen Maßnahmen zur Gefahrabwendung für das Kind aus dem BGB, Diversions-Richtlinien);
* vermittelt anwendungsbezogen für Juristen die notwendigen jugendkriminologischen Grundlagen der Persönlichkeitsbeurteilung von jungen Menschen;
* bezieht Stellung zu modernen Maßnahmen in der Jugendstrafrechtspflege (z. B. Anti-Gewalt-Training, Teen Courts);
* legt einen besonderen Schwerpunkt auf die materiellen Regelungen des föderalen Jugendstrafvollzugsrechts und des Rechts der Untersuchungshaft, einschließlich ihrer jugendgemäßen Alternativen und
* unterstützt durch integrierte Antrags- und Beratungshinweise sowie Leistungsbeschreibungen für die soziale Arbeit darüber hinaus bei der Fallbearbeitung.
Die Autoren nehmen klar Stellung zur aktuellen Gesetzeslage und Rechtsprechung. Kritisch zeigen Sie Defizite auf und geben wichtige Impulse - bis hin zu einem eigenen Gesetzentwurf zum Jugendarrestvollzug - zur Rechtsentwicklung

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